Urologie und übrige operative Fächer

Im Mittelpunkt der Ausbildung stehen:

  • Aufnahmeuntersuchung und rationelle präoperative Diagnostik unter Einschluss konsiliarischer Untersuchungsergebnisse und unter besonderer Berücksichtigung der Indikationsstellung für die Operation
  • die Vorbereitung der Operation einschließlich des Aufklärungsgesprächs
  • die postoperative Nachsorge einschließlich Rehabilitation
  • fachurologische Diagnostik
  • Notfälle
  • Vorsorgeuntersuchungen
  • kleine urologische Chirurgie
  • Teilnahme an großen urologischen und minimal-invasiven Operationen

Organisation
Die Einteilung der Studentinnen und Studenten zu den jeweiligen Stationen und Bereichen der Urologischen Klinik erfolgt durch den Klinikleiter. Für die Urologische Klinik stehen der Chefarzt PD Dr. Ubrig und Oberarzt Heiland als Mentor und Ansprechpartner für alle PJ-Studenten bereit. Darüber hinaus werden den Studierenden Tutoren zur Seite gestellt, unter deren Supervision sie nach einer entsprechenden Einarbeitungsphase zunehmend selbständige Tätigkeiten in der Patientenversorgung übernehmen.

Besondere Veranstaltungen
Wöchentlich werden als besondere Veranstaltungen angeboten:

  • eine tägliche Indikationsbesprechung
  • eine tägliche Besprechung der fachurologischen Diagnostik und des fachurologischen Röntgens
  • eine wöchentliche interdisziplinäre Röntgenbesprechung mit urologischen Fällen
  • eine interdisziplinäre onkologische Konferenz
  • eine klinisch-pathologische Demonstration
  • themenbezogene Kolloquien mit Fallbesprechungen

Routinemäßige Unterrichtsveranstaltungen für PJ-Studierende:
Siehe Wochenausbildungsplan. Weiterhin bieten alle Fächer verpflichtende PJ-Seminare an (siehe aktueller Aushang/Mitteilung).

Selbststudium
Im Rahmen der allgemeinen Richtlinien zur Durchführung der Ausbildung im praktischen Jahr wird aufgeführt, dass etwa ein Drittel der Zeit eines Arbeitstages zum Selbststudium zur Verfügung gestellt werden soll. Da diese starre Regelung im Ablauf einer operativ ausgerichteten Klinik oftmals nicht einzuhalten ist, haben wir für die Studenten in der Urologie 15 stationsfreie Studientage vorgesehen.


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